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Friday, 18. May 2012

Grußwort

"Ob meine Sachen etwas taugen oder nicht, das wird die Geschichte entscheiden", so schrieb Max Reger 1911 an den Sänger Joseph Loritz.
Die Bedeutung seines Werkes ist, 95 Jahre nach seinem Tod, unumstritten. Namhafte Künstler und Wissenschaftler haben sich ihm gewidmet und seine langjährige Heimatstadt Weiden hat ihm zahlreiche Demkmäler gesetzt.
Am wichtigsten sind unter diesen die Weidener Max-Reger-Tage, im Jahr 2011 zum 13. Mal durchgeführt und ganz dem Werk Max Reger und seiner Interpretation verschrieben.
Der gesamten Bandbreite seines Schaffens wird auch in diesem Jahr wieder Rechnung getragen: von der Kammermusik über die Orgel bis hin zum Lied wird alles vertreten sein, ergänzt durch wissenschaftliche Einführungen und Vorträge, die auch die theoretischen Hintergründe der Musik des Komponisten erhellen, und die, wie die Resonanz der letzten Jahre zeigt, auch einen immer größer werdenden Kreis von Interessierten ansprechen.
Meisterkurse wenden sich an Studierende, wecken ihr Interesse an Reger'scher Musik und sorgen so für Tradierung.
Zum ersten Mal werden sich die Max-Reger-Tage in diesem Jahr auch nach Italien begeben und dort die Musik des "Meisters", wie ihn sein Lehrer und Freund Adalbert Lindner respektvoll nannte, präsentieren: in der Partnerstadt Macerata werden im Rahmen eines Kunst-Wochenendes (30.9. -3.10.) in Zusammenarbeit mit dem Oberpfälzer Kunstverein und dem Weidener Städtepartnerschaftsverein ein Liederabend und eine Kunstausstellung stattfinden.
Der wissenschaftliche Beirat und das Team der Weidener Max-Reger-Tage haben sich bemüht, wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Musikfestival mit hochklassigem Programm und renommierten Künstlern zu organisieren, dabei ganz dem Motto des Meisters folgend:"Kinder, ihr wisst nicht, wie herrlich das Schaffen ist; es ist das Höchste!" 

Petra Vorsatz
Leiterin des Amts für Kultur,
Stadtgeschichte und Tourismus