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Sonntag, 26. Mai 2019

Kuenstler

Ingolf Turban

Der Münchner Geiger Ingolf Turban wuchs in einer Musik liebenden Arztfamilie auf und machte früh mit seinem Talent auf sich aufmerksam: zunächst neben dem Besuch des Gymnasiums als erst 12-jähriger Studierender an der Münchener Musikhochschule in der renommierten Klasse von Professor Gerhart Hetzel, dann als 21-jähriger Konzertmeister der Münchner Philharmoniker. Als dort zugleich Sergiu Celibidache für Ingolf Turbans vielbeachtetes Solodebüt sorgte, war dies der Anfang einer internationalen Karriere. So riet ihm sogar der Maestro selbst, das Orchester zu verlassen, um sich ganz auf die Sololaufbahn zu konzentrieren. Dies geschah 1988, und entsprechend erfolgreiche Debüts an der Mailänder Scala und im Kennedycenter in Washington, beide im Jahr 1991, führten den inzwischen als "german genius" (Washington Times) gepriesenen zur Zusammenarbeit mit rund 60 Orchestern unter den berühmtesten Dirigenten. Auf diesem Wege erspielte er sich ein Repertoire, das alle großen Werke des Barock, der Klassik und Romantik umfasst. Ingolf Turban widmet sich zudem der Arbeit von selten aufgeführten Komponisten, wie z. B. Joseph Achron, Heinrich Wilhelm Ernst, Karl-Amadeus Hartmann und Ludwig Thuille. Leidenschaftliche Freude findet Ingolf Turban am Schaffen Niccolo Paganinis. Viele seine Kompositionen hat er bereits eingespielt und wird nicht müde, seinem Publikum auch das kompositorische Genie Paganinis näherzubringen - mit Erfolg. Dieses außergewöhnlich spannende Repertoire ließ Ingolf Turbans Discographie auf bald 30 CD-Aufnahmen anwachsen. Viele davon sind Ersteinspielungen, die laut Fachpresse "völlig neue Maßstäbe" gesetzt haben und mit den höchsten Auszeichnungen bedacht wurden. Ingolf Turban lehrt seit Oktober 2006 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Geigers.