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Donnerstag, 22. August 2019

Kuenstler

Markus Becker

Bild: Irene Zandel

„Markus Becker ist als Virtuose unschlagbar, ein musikalischer Seelenmaler mit Verstand.” 
Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung (2009)

 

Im internationalen Konzertleben überzeugt Markus Becker, Jahrgang 1963, seit vielen Jahren als gestaltungsmächtiger Interpret der Klavierliteratur von Bach bis Rihm.

Die großen Festivals wie das Klavierfestival Ruhr, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musikfestival, der Kissinger Sommer, das Beethovenfest Bonn und die Salzburger Osterfestspiele zählen ihn zu ihren regelmäßigen Gästen.  Zu seinen dirigierenden Partnern zählen dabei Claudio Abbado, Eiji Oue, Steven Sloane, Carlos Kalmar, Alun Francis, Howard Griffiths und Marcus R. Bosch. 

Dreimal erhielt Becker den „ECHO-Klassik” und wurde mehrmals mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem „Editor´s choice” in „Gramophone“ ausgezeichnet.

Als legendär gilt bereits heute seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger. Das FonoForum urteilte über diese enzyklopädische Großtat: „Eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre”.

Becker beschränkt sich jedoch keineswegs auf Reger: Es folgten Aufnahmen von Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Hammerklaviersonate und Einspielungen mit Werken Jan Ladislav Dusseks sowie George Antheils Klavierkonzerten. In seinen Recitals kombiniert Markus Becker gern Raritäten und Wiederentdeckungen mit Standardwerken der klassisch-romantischen Literatur. Er ist auch als Jazz-Improvisator zu hören und zählt damit zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen unter klassischen Pianisten.

Beckers zentrales Anliegen ist die Kammermusik. Als Interpret, Professor und Festivalleiter widmet er sich diesem Feld mit besonderer Hingabe. Die Balance zwischen künstlerischer Individualität und dem gemeinsamen Weg zu interpretatorischen Lösungen, die Verschmelzung oder Gegenüberstellung unterschiedlicher Klangwelten und instrumentaler Möglichkeiten bilden für ihn den Kernbereich künstlerischer Arbeit. Zu seinen bevorzugten Kammermusikpartnern zählen Albrecht Mayer, Sharon Kam, Tabea Zimmermann, Kolja Blacher, Alban Gerhardt, Gustav Rivinius, Adrian Brendel, Igor Levit, Stefan Dohr, Ludwig Quandt, Elisabeth Kufferath, Julius Berger, Nils Mönkemeyer und Andrej Bielow.

Markus studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und erhielt wichtige Anregungen durch Alfred Brendel. Seit 1993 ist er als Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover tätig. Hier betreut er eine Klasse von Pianisten und Kammermusik-Ensembles, die immer wieder durch Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam machen


Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Pianisten.