Tito García González

Tito García González (1974 in Salamanca, Spanien) ist Pianist und Komponist, promovierter Musikwissenschaftler (summa cum laude) an der Technischen Universität Madrid (Universidad Politécnica de Madrid) sowie Begründer des ästhetischen Konzepts der musikalischen Transmoderne, das auf die Integration unterschiedlicher musikalischer Sprachen im 21. Jahrhundert ausgerichtet ist.
Seine musikalische Ausbildung begann er in Spanien und vervollständigte sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Kurt Seibert mit Unterstützung eines künstlerischen Stipendiums der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Die intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Klaviertradition hat seine künstlerische und interpretatorische Entwicklung nachhaltig geprägt.
Seit seinem professionellen Debüt in Deutschland im Jahr 1996 entfaltet Tito García González eine rege internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Europa und Amerika. Er konzertierte unter anderem in der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie Berlin, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Meridian-Theater in Moskau sowie im Auditorio Nacional de Música in Madrid.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist nimmt das Komponieren einen zentralen Platz in seinem künstlerischen Schaffen ein. Sein Anliegen ist es, die traditionelle Trennung zwischen der klassischen Musik und den musikalischen Ausdrucksformen unserer Zeit zu überwinden. In diesem Zusammenhang eröffnete er 2023 mit der Uraufführung seiner Komposition Balada a Sir Paul den Konzertzyklus Horizontes der Fundación Scherzo im Auditorio Nacional de Música in Madrid.
Zuletzt entstand in den legendären Abbey Road Studios in London sein neues Album Transmoderno (2026), das seine ästhetischen Vorstellungen und seine künstlerische Entwicklung als Pianist und Komponist in besonderer Weise zusammenfasst.